Mikroplastik vermeiden

Mikroplastik in der Lebensmittelkette ist zum einen eine klare Folge der Umweltverschmutzung – zusätzlich wird dieser heimtückische Stoff, den Kläranlagen nicht mehr filtern können, aber auch noch unzähligen Kosmetikprodukten beigemischt. In beiden Fällen ist es an uns – den Verbrauchern – der Verschmutzung unserer Lebensgrundlage Einhalt zu gebieten.

Mikroplastik durch Abfälle

Wie zum Beispiel zurzeit am Kölner Rheinufer gezeigt wird, sind unsere Gewässer voller Plastikmüll, der sich zu noch gefährlicherem Mikroplastik zersetzt. Die „Beluga II“ von Greenpeace liegt im Rahmen der Aktion #Wellemachen in der Domstadt vor Anker, nimmt Proben und klärt interessierte Bürger auf. Der Rhein ist mit bis 2,3 Millionen Mikropartikeln pro Quadratkilometer verseucht.

Plastikmüll vermeiden bedeutet ganz konkret Plastik im Alltag die rote Karte zu zeigen. Hier empfiehlt es sich z.B.:

  • Keine Plastiktüte im Supermarkt kaufen – vorbereitet sein und eine Tasche mitbringen
  • Plastikflaschen, -becher und -geschirr konsequent meiden
  • Produkte in unnötige Verpackungen im Regal liegen lassen
  • Plastikprodukte wiederverwenden, bzw. Upcyceln/Recyceln
  • Kleidung aus Kunstfaser meiden

Wenn eine Plastiktüte im Wasser landet, zersetzt sie sich in sandkornkleine Mikropartikel. Die sammeln sich an Algen und Muscheln an und entwickeln Giftstoffe. Da Fische Algen essen und Menschen Fische, gelangen die Giftstoffe in die Körper der Menschen.

Quelle: Umweltwissenschaftlerin Lisa Maria Otte – express.de


Kosmetika mit Mikroplastik

Besonders als Peeling sind in der kosmetischen Industrie Mikroplastik-Teilchen beliebt und finden sich in unzähligen Produkten (Cremes, Seifen, Duschgels, etc.).

Hier im Beitrag haben wir ein Video, das genau erklärt auf was es bei der Mikroplastik-Vermeidung ankommt und welche Produkte im Supermarkt bleiben sollen.

Mikroplastik Gefahr
Gefahr Mikroplastik

Gefahr Mikroplastik

Plastik gehört nicht in unsere Umwelt – soviel ist vielen klar. Die Plastiktüte an der Supermarktkasse sollte liegen bleiben. Überflüssig verpackte Produkte ebenso. Aber wie steht es mit dem fürs Auge unsichtbaren Plastik, das inzwischen ungehindert in unsere Nahrungskette gelangt?

 

Kunststoff in Kosmetik muss zwar auf der Verpackung angegeben werden, verbirgt sich aber meist hinter komplizierten Fachbegriffen. Stehen in der Inhaltsstoffliste Stoffe wie zum Beispiel „Polyethylen“ (PE), „Polypropylen“ (PP), „Polyamid“ (PA) oder  „Polyethylenterephtalat“ (PET) ist auf jeden Fall Mikroplastik enthalten. Andere Stoffe haben mehrere verschiedene oder noch kompliziertere Bezeichnungen.

 Quelle: Utopia.de

Wir haben es zum Teil in der Hand: Produkte, die keinen Absatz finden, verschwinden schnell wieder aus dem Angebot. Es kostet nur ein wenig Aufmerksamkeit, Planung und Zeit.

Trotzdem muss sich jeder darüber im Klaren sein, dass eine solche Verseuchung ein globales Problem ist. Immer billigere Produkte aus den entferntesten Teilen der Welt sorgen für desaströse Umweltschäden in eben diesen Ländern. Hier ist es gefragt seinen eigen Konsum völlig neu zu bewerten, aber auch politisch Einfluss zu nehmen.

Weiter Links:

Wie vermeide ich Mikroplastik? – WDR

Mikroplastik im Meer – wie viel? Woher? – Umwelt Bundesamt

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